Tarifinfo Nr. 7/17.04.2009
© stummi123/ PIXELIO, Montage: NGG-Münsterland
Tarifinfo Nr. 6/03.04.2009
Die Warnstreiks in der NRW-Brauindustrie haben am Donnerstag, 2.4.2009, ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. In drei Brauereien legten knapp 400 Beschäftigte die Arbeit nieder. Beteiligt waren Kolleginnen und Kollegen der Rolinck-Brauerei in Steinfurt, bei der DAB in Dortmund, Gilden-Brauerei in Köln und die Stauder-Brauerei in Essen. Am Freitag, den 3.4.2009 setzten weitere Standorte den Schlusspunkt. Am 6.4.2009 trifft sich die NGG-Tarifkommission, um über das weitere Vorgehen zu beraten.
►Mehr Infos und Bilder von den Warnstreiks
►Warnstreik bei Rolinck: Alle Infos und Bilder aus Steinfurt
Tarifinfo Nr. 5/01.04.2009
Die Warnstreiks in den nordrhein-westfälischen Brauereien gingen am Mittwoch weiter. Rund 120 Beschäftigte der Diebels-Brauerei in Issum folgten dem Aufruf der Gewerkschaft NGG und legten die Arbeit nieder. Ganze drei Stunden lang ging dort nichts mehr. Gute Stimmung herrschte auch bei den Kollegen der Sünner Brauerei in Köln. Fass- und Flaschenabfüllung hatten eine längere Pause.
Tarifinfo Nr. 4/31.03.2009
In den Kesseln der Brauereien in NRW gärt es gewaltig. Bislang beteiligten sich an den Aktionen und Warnstreiks die Beschäftigten bei Erzquell im Siegtal, der Herforder Brauerei, der König Brauerei in Duisburg und bei Reissdorf Kölsch. Mit den teilweise mehrere Stunden andauernden Warnstreiks machten die Beschäftigten ihre Entschlossenheit deutlich. Weitere Warnstreiks sind für die nächsten Tage geplant.
Tarifinfo Nr. 3/17.03.2009
nach stundenlangen Gesprächen haben die Brau-Arbeitgeber am 16.3.2009 nur 1,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt angeboten. Die NGG-Tarifkommission hat die Verhandlungen abgebrochen. Nachdem bereits in Bayern die Tarifverhandlungen für die Brauwirtschaft gescheitert sind, riecht es nun auch in NRW nach Streik. Die NGG wird jetzt den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen: Uns reicht's - wir gehen "raus!". Die Tarifkommission wird am 6. April über das weitere Vorgehen beraten.
Tarifinfo Nr. 2/16.02.2009