Iglo: Kurzarbeit statt Entlassungen

Im Werk Reken bleiben alle Beschäftigten an Bord

 

Im Iglo-Werk Reken beginnt ab Dezember 2009 die Kurzarbeit. Die Maßnahme ist auf zwei Jahre ausgelegt. Die Belegschaft wurde am 17.11.2009 bei einer Betriebsversammlung über Einzelheiten informiert. Betriebsrat und Geschäftsleitung hatten sich zu dem Schritt entschlossen, um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden.
 
Durch den Wegfall der Backwaren-Produktion für Dr. Oetker ist der Rekener Standort nicht mehr ausgelastet. Bis zu 140 Arbeitsplätze waren bedroht. Durch die Einführung der Kurzarbeit sind die über 500 Jobs nun gesichert.
 
Die Entscheidung für Kurzarbeit ist eine Maßnahme des Übergangs. Die Geschäftsleitung hat sich zum Ziel gesetzt, das Werk innerhalb von zwei Jahren wieder voll auszulasten. Betriebsrat und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) haben von Anfang Alternativen eingefordert, um Entlassungen zu vermeiden und das Werk wieder voll auszulasten.
 
Thomas Eiling, Betriebsratsvorsitzender: „Wir sind froh, dass die Entlassungen vom Tisch sind und alle Beschäftigten an Bord bleiben. Jetzt müssen wir gemeinsam alles daran setzen, um mehr Wachstum zu erreichen, damit die Arbeitsplätze dauerhaft gesichert werden.“
 
Mohamed Boudih, Geschäftsführer der NGG-Region Münsterland, nimmt das Unternehmen in die Pflicht. „Es ist ungeheuer wichtig, dass niemand seine Arbeit verlieren muss. Die Beschäftigten leisten jetzt einen wichtigen Beitrag. Sie gehen in Vorleistung, um ihr Werk und ihre Arbeitsplätze zu sichern. Jetzt muss das Unternehmen seine Hausaufgaben machen und zusätzliche Produktionsmengen nach Reken holen.“

 

Mitglied werden

Melden Sie sich hier online an.

Newsletter

Aktuelle Informationen per E-Mail - hier können Mitglieder ngg.aktuell abonnieren.

Dr. Azubi

Stress in der Ausbildung?
Dr. Azubi hilft!

Unser Netzwerk

International:
www iuf.org
In Europa:
www.effat.org